Zusätzliche Gastransportkapazität in die Schweiz

12.11.2018 Pressemitteilung

Zusätzliche Gastransportkapazität in die Schweiz

In der kommenden Auktion für Gastransportkapazitäten wird der französische Fernleitungsnetzbetreiber GRTgaz erstmalig 30 GWh/Tag zusätzliche feste Kapazität aus Frankreich in die Schweiz anbieten.

Durch eine Optimierung der Nutzung des Netzkopplungspunktes Oltingue hat sich diese Erhöhung der maximalen technischen Kapazität ergeben, die erstmalig für Dezember 2018 auf der Plattform PRISMA zur Verfügung stehen wird. „Wir danken GRTgaz für die Unterstützung, die die Versorgungssicherheit in der Schweiz und in Norditalien für den kommenden Winter stärkt, falls es zu Kälteeinbrüchen kommt“, betont Nicolas Delaporte, Geschäftsführer der deutschen Tochtergesellschaft GRTgaz Deutschland, . Am Netzkopplungspunkt Deutschlands mit der Schweiz, in Wallbach, war es seit September 2017 aus technischen Gründen zu einer 50-prozentigen Einschränkung der festen Kapazitäten in Richtung Schweiz durch die betroffenen FNB gekommen. Diese Maßnahme hat unter Umständen Einfluss auf die Versorgungssicherheit im Raum Südbaden, Schweiz, Italien. Auf Verlangen der Bundesnetzagentur hatten die deutschen Fernleitungsnetzbetreiber daher zusätzlich zum Netzentwicklungsplan 2018 am 01.08.2018 eine Versorgungssicherheitsvariante auf Basis der gegenwärtigen Einschränkungen der Transportkapazität auf dem TENP-Leitungssystem veröffentlicht, in der die nun realisierte Unterstützung durch Frankreich als Variante 5 vorgeschlagen wurde, um den Gasexport aus Deutschland in die Schweiz zu entlasten.

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